Meine Arbeiten mit Stein
Hier finden Sie eine Auswahl meiner bisherigen Arbeiten im Bereich Stein.

Tanzende Lamas – Serpentin
Die tanzenden Lamas habe ich aus Springstone-Serpentin traditionell mit Hammer und Meissel gearbeitet.

Look! – Grauwacke
Look! – der Stein ist Grauwacke, die ich selbst importiert habe aus einem Steinbruch nahe Zell am See.
Bearbeitet wurde sie auch traditionell mit Hammer und Meissel.

Flora – Kalkstein
Flora ist aus französischem Kalkstein.
Begonnen habe ich sie bei einem wunderbaren Lehrgang am EFBZ in Wunsiedel und fertiggeklopft dann zu Hause im Garten. Sie hält Primeln in den Händen und beschützt hier alles andere Lebendige.

Fisch
Mein Marmorfisch ist aus österreichischem Marmor und schwimmt auf einem Kalksteinsockel eigentlich durch meinen Garten.
Heuer im Sommer durfte er aber einen Ausflug zum Kunstrausch Pattershofen unternehmen, wo er lustig in der Lauterach geschwommen ist, begleitet vom Steinboot und Weidenfischen von Hanna Rothenbücher.

Die zweiteilige Skulptur Kipppunkte besteht aus Marmor aus Laas und Griechenland. Ein von Hand bearbeitetes Tableau stellt ein kleines Menschlein dar, welches sich mühsam eine steile Ansammlung von Fragezeichen hocharbeitet. Das Tableau ist an den steilen Sockel aus griechischem Marmor nur angelehnt. Wenn es tatsächlich ins Kippen käme, würde alles zerschellen. Eine Visualisierung der Gefahr, in der sich unser Ökosystem befindet.
Die Skulptur misst 20cm x 27cm x 59cm.

Möbiusband
Endlosschleifen und Möbiusbänder faszinieren mich immer wieder. Jeder Blickwinkel bringt neue überraschende Aspekte hervor – langweilig wird’s nie.
Dieses Möbiusband ist mit Raspeln, Feilen und ganz viel Schmirgelpapier dem Alabaster entlockt worden.

Alois – mein Braunbär
Er ist aus einem schönem, edlen Marmorkiesel aus Pietra Santa entstanden bei Thilo Seufert in Monteverdi/Italien.

Dieser Steinmetz ist in Vorbereitung für das Europäische Steinfestival in Halifax entstanden.
Er ist aus Sandstein mit Hammer und Meissel gearbeitet auf einem Granitsockel.
Das Steinfestival stand unter dem Titel Mythen und Legenden. Bei der Suche nach dem passenden Motiv habe ich mich an das Gedicht „Fragen eines lesenden Arbeiters“ von Bert Brecht erinnert: „Wer erbaute das siebentorige Theben? In den Büchern stehen die Namen von Königen. Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?…“ und beschlossen, einen der Menschen darzustellen, der still und unerkannt die Arbeit verrichtet, die den Mythos erst ermöglicht.

Das Gesichtsfragment ist mit Hammer und Meissel entstanden aus österreichischem Marmor.
Die ebenmässigen Gesichtszüge brechen jäh ab und gehen in unbehauenen Marmor über.
Schönheit, Verletzlichkeit und Vergänglichkeit…

Gänsefüsschenwiderstand
Entstanden mit Hammer und Meissel aus französischem Kalkstein am EFBZ in Wunsiedel.
Der in einem Kubus gefangene, hermetisch abgeriegelt Kopf soll von der Borg-Drohung „Widerstand ist zwecklos“ assimiliert werden.
Glücklicherweise gibt es die Gänsefüsschen als Symbol für Ironie und selbstbestimmtes menschliches Denken….

